HAM RADIO
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Der Hotspot für Funker, Bastler und Tüftler

16.07.2017 | 

Kontaktfreude und Kreativität sowie der Spaß an Technik und Tüfteln zog am Wochenende 17 110 Besucher (Vorjahr 17 230) auf das Messegelände in Friedrichshafen. Die Ham Radio erwies sich erneut als Mekka der Funkamateure aus aller Welt und die Aussteller der Maker Faire Bodensee sorgten für funkelnde Augen unter den Besuchern. „Das hochwertige Produktangebot der Aussteller, die Präsentation der internationalen Verbände, der große Flohmarkt und das umfangreiche Rahmenprogramm sind die vier Säulen der Ham Radio und machen sie zur Nummer 1 in Europa, was auch bei der 42. Auflage wieder deutlich wurde“, resümieren Messe-Chef Klaus Wellmann und Projektleiterin Petra Rathgeber. So kamen die 196 Aussteller und Verbände aus 33 Ländern und einen ähnlich hohen Grad an Internationalität zeigten auch die Besucher sowie die Medienvertreter der Ham Radio auf. Inspiriert von 100 Ausstellern lagen Erfindergeist, kreative Ideen und Fantasien in der Luft der Maker Faire Bodensee.

Von der Antenne über Funkgeräte bis zum Zubehör ist auf der internationalen Messe für Amateurfunk alles im Angebot zu finden, was für den Funksport benötigt wird. Der Flohmarktbereich erwies sich erneut als Fundgrube und Treffpunkt zum Fachsimpeln. „Auch das beliebte Jugendlager und die Möglichkeit zu campen direkt neben den Hallen tragen dazu bei, dass auf dem Messegelände in Friedrichshafen der Ham Spirit lebt“, ist Petra Rathgeber überzeugt. Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) als ideeller Träger der internationalen Amateurfunk-Ausstellung gestaltete zum Motto „Die Welt zu Gast in Deutschland“ ein fachliches Vortrags- und Rahmenprogramm, das Wirkung zeigte: „Wir konnten großes Interesse der Besucher an der Weltmeisterschaft der Funkamateure (WRTC) wecken“, freut sich Steffen Schöppe, Vorsitzender des DARC. „Ebenfalls erfolgreich war das internationale Jugendtreffen, die Teilnehmer hatten hier viel Spaß. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Ham Radio 2017“, berichtet Steffen Schöppe weiter.

Viele der Aussteller vermeldeten in Gesprächen einen erfolgreichen Messeverlauf: „Wir konnten eine hohe Anzahl an Besuchern aus vielen Ländern an unserem Stand begrüßen. Es ist sehr gut für uns, so viele Menschen aus Europa und der ganzen Welt zu treffen. Die Ham Radio ist ein hervorragender Ort, unsere Produkte zu präsentieren. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, vor über 300 Zuhörern einen Vortrag zu halten“, berichtet Lori Hicks von FlexRadio. Auch Michael Bürck, Produktmanager Amateurfunk bei JVCKenwood, zeigt sich zufrieden: „Wie jedes Jahr konnten wir auch auf der Ham Radio 2017 viele neue Kontakte knüpfen und wir sind auch 2018 wieder mit dabei.“ Jutta Kuhne, Geschäftsführerin Kuhne Electronics, berichtet: “Wir hatten bereits im Vorfeld der Messe viele Vorbestellungen und präsentierten hier auch einige Neuheiten, die ein Besuchermagnet waren. Mit den Verkäufen waren wir zufrieden und fühlten uns von Messeseite gut betreut.“

Ob in Kunstwerke umgebaute Computergehäuse, Taschen aus Dosenverschlüssen oder Konzepte für einen DIY-Barkeeper – bei der vierten Auflage der Maker Faire Bodensee kamen kreative Köpfe und Hobby-Bastler voll auf ihre Kosten. 100 Aussteller regten mit zahlreichen Mitmachaktionen zum Basteln, Tüfteln und Erleben an. Für fröhliche Gesichter aller Besucher sorgte die Show von Künstler Kolja Kugler mit seiner Roboter-Band. „Auf der Maker Faire Bodensee 2017 gab es viel zu entdecken. Als lautstarker Anziehungspunkt erwies sich die One Love Machine Band im Freigelände und die zahlreichen kostümierten Cosplayer und Steam Punker der neuen Fantasy Area zogen alle Blicke auf sich – auch die der Funkamateure“, berichtet Projektleiterin Petra Rathgeber. Positiv äußert sich auch Peter König von der Maker Media GmbH, dem Partner der Maker Faire Bodensee: „Es gibt sehr viele Maker-Messen und jede hat ihren eigenen Charakter. An der Maker Faire Bodensee gefällt mir, dass viele Schüler angesprochen werden, wie beispielsweise mit dem Young Maker Award. Es ist sehr erstaunlich, welche Projekte hier gezeigt werden. Die hohe Anzahl an Cosplayern hat man bei vielen anderen Messen, die ich kenne, in dieser Form nicht.“